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Was ist Yoga?

Yoga ist eine Philosophie, eine Wissenschaft der körperlichen und geistigen Funktionsweise des Menschen, und wie bewusst darauf Einfluss genommen werden kann, mit dem Ziel, absolute Freiheit zu erlangen.

Die ersten Erfahrungen im Yoga werden vor allem in Form von:

  • einem positiv veränderten Körperbewusstsein
  • einer gestärkten und dehnbaren Muskulatur
  • Ausgeglichenheit
  • weniger Stressanfälligkeit
  • einer stabileren Gemütslage
  • einer Kräftigung des Immunsystems
  • eines gestärkten Selbstbewusstseins
  • einer vertiefteren Atmung u.s.w.

wahrgenommen.

Mit der Zeit werden wir aber feststellen, dass Yoga noch sehr viel tiefer geht und uns eine Quelle unendlichen Reichtums sein kann.

Es ist jedoch ein Ding der Unmöglichkeit diese Philosophie, diese Wissenschaft in ein paar Wörtern zu erklären.

Allein schon die Tatsache, dass Patanjali’s Yoga Sutren eines von sechs in Indien anerkannten philosophischen Systemen, den so genannten `Darshanas` ist, und ein Unterschied darin besteht, ob jemand beispielsweise Raja-, Bhakti-, Jnana- oder Karma-Yoga ausübt, obwohl das Eine das Andere nicht aus zu schliessen braucht, sondern fliessend ineinander übergehen kann, zeigt auf wie vielschichtig dieses Thema ist.

Yoga kann in einer Sitzhaltung ruhig verweilend, oder in einer schweisstreibenden Abfolge verschiedener Körperhaltungen, aber auch im Alltag, von aussen her nicht sichtbar ausgeübt werden.

Wir beschränken uns rein auf eine kurz gehaltene Abhandlung der verschiedenen Yogarichtungen, die im wesentlichen den Yogaunterricht in der Yogaschule Nataraja beeinflussen, sowie einigen Erklärungen der im Text vorhandenen Sanskritwörter, die im Yogalexikon nachgelesen werden können.